Erfolgsgeschichte

    Medizinischer Dienst Bayern: Transparenz und Kontrolle im Identity Management

    Der Medizinische Dienst Bayern setzt auf CoreOne, um Identitäten und Berechtigungen zentral zu verwalten. Automatisierte Prozesse sorgen für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine sichere Governance über die gesamte Organisation hinweg.

    Erfolgsgeschichten

    Der Medizinische Dienst Bayern schafft Transparenz und Kontrolle im Identity Management

    Der Medizinische Dienst Bayern setzt auf CoreOne, um Identitäten und Berechtigungen zentral zu verwalten. Automatisierte Prozesse sorgen für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine sichere Governance über die gesamte Organisation hinweg.

    2'100+

    digitale Identitäten

    7'000+

    verwaltete Benutzerkonten

    9+

    integrierte Zielsysteme

    Ausgangslage – Manuelle Berechtigungsprozesse stossen an ihre Grenzen

    Mit über 2’100 Mitarbeitenden und einer wachsenden Anzahl digitaler Systeme stand der Medizinische Dienst Bayern vor der Herausforderung, Identitäten und Berechtigungen effizient und nachvollziehbar zu verwalten. Benutzerkonten wurden über verschiedene Systeme hinweg gepflegt, während Eintritte, Austritte und Rollenwechsel mit hohem administrativem Aufwand verbunden waren.

    Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Compliance. Um Zugriffsrechte kontrolliert zu vergeben, Risiken zu reduzieren und die Grundlage für automatisierte Prozesse zu schaffen, wurde die Einführung einer zentralen Identity- und Access-Management-Plattform evaluiert.

    Entscheidend für den Projekterfolg war die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Bern. Durch die kontinuier

    Saša Nikolić

    Teamlead Integration and Operations, ITSENSE AG

    1. Die Lösung – Von gewachsenen Strukturen zu einer einheitlichen IAM-Governance

      Mit der CoreOne Identity Platform etablierte der Medizinische Dienst Bayern eine zentrale Grundlage für die Verwaltung von Identitäten, Rollen und Berechtigungen. Gemeinsam mit ITSENSE wurden Identitätstypen, Rollenmodelle und Verantwortlichkeiten definiert, um Zugriffe über verschiedene Standorte und Systeme hinweg einheitlich und nachvollziehbar zu steuern.

      Die Lösung integriert mehrere Zielsysteme über dedizierte Konnektoren und schafft eine zentrale Steuerungsinstanz für Benutzerkonten und Berechtigungen. Dadurch werden Zugriffe kontrollierbar, Berechtigungen revisionssicher dokumentiert und regulatorische Anforderungen zuverlässig erfüllt.

    2. Kontrollierte Berechtigungsvergabe für über 7'000 Benutzerkonten

      Die zentrale IAM-Plattform schafft Transparenz über Identitäten und Zugriffsrechte in mehreren Zielsystemen. Berechtigungen werden revisionssicher dokumentiert und gemäss regulatorischen Vorgaben nachvollziehbar verwaltet.

      Ein speziell entwickelter Workflow automatisiert komplexe Namensänderungen und bildet die individuellen Anforderungen des Medizinischen Dienstes Bayern effizient und nachvollziehbar ab.

    3. Projektstrategie – Governance zuerst, Integration danach

      Der Medizinische Dienst Bayern verfolgte bewusst einen schrittweisen Einführungsansatz. Statt sämtliche Systeme gleichzeitig auf die neue IAM-Plattform zu migrieren, wurden die Zielsysteme nach ihrer operativen Relevanz priorisiert und kontrolliert in Betrieb genommen.

      Die Grundlage dafür bildeten ein klar definiertes Rollenmodell sowie sauber dokumentierte organisatorische Prozesse. Erst nachdem Verantwortlichkeiten, Berechtigungsstrukturen und Abläufe abgestimmt waren, erfolgte die Integration der einzelnen Zielsysteme.

      Dieses Vorgehen reduzierte Risiken im laufenden Betrieb, erleichterte die Abstimmung mit den Fachbereichen und schuf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der IAM-Landschaft.

    Projektvorgehen & Umsetzung

    Vier Phasen zur zentralen IAM-Governance

    Von der Konzeption bis zum Betrieb wurde die CoreOne Identity Platform beim Medizinischen Dienst Bayern in vier klar abgegrenzten Phasen eingeführt.

    Konzeption

    Die Konzeption erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Medizinischen Dienst Bayern und ITSENSE. In mehreren Workshops wurden die unterschiedlichen Identitätstypen, Rollenmodelle und organisatorischen Anforderungen analysiert und in ein gemeinsames Zielbild überführt. Ein besonderer Fokus lag auf der Definition eines fachlich tragfähigen Rollenmodells. Über mehrere Schulungs-, Abstimmungs- und Kontrollzyklen wurde die bestehende Berechtigungslandschaft mit den zukünftigen Anforderungen abgeglichen und das Delta zwischen Ist- und Soll-Situation systematisch bewertet. Erst nach der fachlichen Freigabe durch die Verantwortlichen wurden die definierten Konzepte für die technische Umsetzung freigegeben. Definiert wurden insbesondere: → Identitätstypen und deren Lifecycle-Prozesse → Rollen- und Berechtigungskonzept → Organisatorische Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten → Genehmigungs- und Kontrollprozesse → Anforderungen an Compliance und Auditierbarkeit → Integrationsanforderungen der Zielsysteme

    Projekterfahrung

    IAM-Erfolg beginnt lange vor der technischen Umsetzung

    Die Einführung eines zentralen IAM-Systems in einer Organisation mit über 2’000 Mitarbeitenden, mehreren Standorten und einer gewachsenen Systemlandschaft zeigte deutlich, dass der grösste Erfolgsfaktor nicht die Technologie, sondern die organisatorische Vorbereitung ist. Insbesondere die Analyse bestehender Prozesse, die Definition eines tragfähigen Rollenmodells sowie die frühzeitige Einbindung aller relevanten Stakeholder erwiesen sich als entscheidende Voraussetzungen für den Projekterfolg.

    Gleichzeitig bestätigte das Projekt, wie wichtig eine schrittweise Einführung in komplexen Umgebungen ist. Die Kombination aus fachlicher Governance, klar dokumentierten Prozessen und einer kontrollierten Integration der Zielsysteme ermöglichte eine nachhaltige Reduktion manueller Abläufe sowie eine nachvollziehbare und revisionssichere Berechtigungsverwaltung.

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